Das Lexikon

Begriffe verstehen.
Genauer unterscheiden.

Fachbegriffe und Begriffe aus der Neurostatik-Methode: verständlich erklärt, mit Beispielen und einer Einordnung ihrer Grenzen.

Neurostatik

Neurostatik ist Arno Grigoris Ansatz, Körperwahrnehmung und Bewegungssteuerung durch aufmerksames Beobachten, langsame Bewegung und den Vergleich unterschiedlicher Positionen zu erkunden.

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Demodellierung

Demodellierung ist ein Methodenbegriff der Neurostatik für das Entstehen und Festigen bevorzugter Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten. Er bezeichnet hier keine medizinische Diagnose.

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Sensomotorische Amnesie

Sensomotorische Amnesie ist ein Begriff aus Thomas Hannas Somatics. Er beschreibt in diesem Modell gewohnheitsmäßige Muskelaktivität, die einer Person wenig bewusst oder schwer gezielt veränderbar erscheint.

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Realignment

Realignment bedeutet Neuausrichtung. In der Neurostatik bezeichnet es das bewusste Variieren der eigenen Position, um Kontakt, Beweglichkeit und benötigten Aufwand miteinander zu vergleichen.

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Propriozeption

Propriozeption ist die Wahrnehmung der Position und Bewegung des eigenen Körpers. Sie hilft dir beispielsweise einzuschätzen, wie dein Arm steht, ohne ihn dabei ansehen zu müssen.

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Schutzspannung

Schutzspannung ist eine beschreibende Bezeichnung für Muskelaktivität oder vorsichtiges Bewegen, das im Zusammenhang mit Schmerz, erwarteter Belastung oder dem Wunsch nach Stabilität auftritt.

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Interozeption

Interozeption bezeichnet die Verarbeitung von Signalen aus dem Inneren des Körpers. Dazu gehören unter anderem Informationen über Atmung, Herzschlag, Hunger, Durst und innere Anspannung.

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Beckenverwringung

Beckenverwringung wird für eine angenommene gegensinnige Ausrichtung der Beckenhälften verwendet. Eine sichtbare Asymmetrie oder ein unterschiedliches Körpergefühl allein belegt eine solche Veränderung nicht.

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Fasziale Adaptation

Fasziale Adaptation bezeichnet Veränderungen von Eigenschaften des faszialen Bindegewebes im Zusammenhang mit Belastung, Entlastung und weiteren biologischen Einflüssen. Der Begriff beschreibt keinen einheitlichen Vorgang mit festem Zeitplan.

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Kompensationsmuster

Ein Kompensationsmuster ist eine wiederkehrende Anpassung einer Bewegung, mit der eine Aufgabe unter den jeweiligen Bedingungen gelingt. Solche Anpassungen können hilfreich sein und sind nicht automatisch ein Fehler.

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Autoregulation

Autoregulation bezeichnet in der Physiologie die eigenständige Anpassung eines Systems, etwa die Regulation der Organdurchblutung bei wechselndem Druck. Im Bewegungskontext wird der Ausdruck häufig weiter gefasst und sollte deshalb erklärt werden.

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Vom Groben ins Feine

Vom Groben ins Feine ist ein Arbeitsprinzip der Neurostatik: Zunächst eine Bewegung als Ganzes verstehen, dann ausgewählte Unterschiede genauer beobachten und wieder zur praktischen Aufgabe zurückkehren.

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